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TG unterliegt Aufsteiger Kirchheim

Montag, 25. Februar 2019 (08:40:42 Uhr)

Die Landesliga-Handballer der TG Biberach haben beim Aufsteiger VfL Kirchheim mit 24:29 (11:14) verloren. Nach der Auswärtsniederlage bleibt die TG weiterhin im hinteren Tabellenmittelfeld stecken.


Mehrere Umstände begünstigten die Niederlage beim VfL Kirchheim. Die TG kam zunächst überhaupt nicht ins Spiel und lag nach wenigen Minuten mit 0:4 zurück. Biberachs Trainer Cosmin Popa meldete in Form einer Auszeit Gesprächsbedarf an, welche durchaus Wirkung zeigte. Nach 13 Minuten war der Rückstand egalisiert, die TG lag sogar mit 7:6 in Front. Bis zur 22. Minute blieb die Partie dann ausgeglichen, die Gastgeber lagen knapp mit 11:10 in Führung. Dann nahm das Unheil für die TG seinen Lauf. Julian Betz erhielt die zweite Zeitstrafe. TG-Trainer Popa zog es anschließend vor, um eine Rote Karte zu vermeiden, Betz zunächst nicht mehr einzusetzen, was die Biberacher Abwehr aber etwas destabilisierte. In der Folge konnte sich Kirchheim bis zur Halbzeit auf 14:11 absetzen.


Betz zündet Feuerwerk
Die Pleiten- und Pannenserie für die TG ging nach dem Seitenwechsel weiter. Bogdan Botezatu äußerte – aus Biberacher Sicht – berechtigten Unmut über die Schiedsrichterleistung und wurde vorzeitig zum Duschen geschickt. Zwei Minuten später musste der bis dahin stark agierende Felix Berg verletzungsbedingt vom Feld (37.), die Wechseloptionen für Popa waren plötzlich drastisch reduziert. Besonders die rechte Angriffsseite der TG war geschwächt. Popa brachte nun Betz wieder ins Spiel, der dann ein wahres Feuerwerk zündete, und innerhalb der restlichen 20 Minuten gleich achtmal einnetzte. Bis zum 22:19 (48.) war Biberach noch in Schlagweite, zu mehr reichte es dann aber nicht mehr.


Zweifelsohne war der VfL Kirchheim der verdiente Sieger. Allerdings gab es nach dem Spiel Kritik von TG-Seite in Richtung des Handballverbands Württemberg (HVW): Dieser müsse sich prinzipiell auch die Frage gefallen lassen, ob harzfreie Hallen Chancengleichheit bieten. Der jeweilige Gastgeber sei in dieser Hinsicht komplett schuldfrei.


Die TG hat nun rund zwei Wochen Zeit, ihre Wunden zu lecken. Nach der Fasnetspause schlägt dann der aktuelle Tabellenführer Altenstadt am 9. März in Biberach auf.

// Herren I

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