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Einzel-Schiedsrichter Gerd Mollenkopf überragend

Freitag, 15. März 2019 (08:37:18 Uhr)

Wieso die Partie am vergangenen Samstag  gegen den TV Altenstadt wieder nur mit einem Schiedsrichter geführt wurde und welche Spielklassenreform in der übernächsten Saison ansteht, wird hier erläutert.


Beim siegreichen Heimspiel gegen den TV Altenstadt (22:29) vergangenen Samstag wurden Biberacher Verantwortliche mehrfach von den Zuschauern gefragt, warum denn nur ein Schiedsrichter das Spiel geleitet habe. Die Antwort ist einfach und traurig zu gleich, im Handballverband Württemberg besteht ein erheblicher Mangel an Referees, so dass Gespanne immer öfter alleine Spiele leiten müssen, was für deren Motivation sicher nicht dienlich ist. Gerd Mollenkopf zeigte letzten Samstag mit einer überragenden Leistung, dass er ein Spiel souverän alleine leiten kann, Spaß macht es aber auch ihm sicher mehr wenn er mit seinem regulären Partner im Team auftreten kann. Ursächlich hierfür sind die Vereine, die nicht genügend Schiedsrichter stellen, auch die TG Biberach ist hiervon betroffen.
Die Folgen sind noch weitreichender, nicht zuletzt deshalb wird es eine Reform der Spielklassen im Handballverband geben. Zwischen Landesliga und Württembergliga wird eine zweigleisige Verbandsliga installiert, die Württembergliga Nord und Süd wird zu einer Liga zusammengefasst, mehr als 10 Absteiger rutschen dann in die Verbandsliga. Die bisherigen 3 Landesligastaffeln werden auf 4 ausgedehnt, allerdings mit nur noch 10 Teams pro Staffel und nicht wie bisher 14. Genaue Zahlen bzgl Auf und Abstieg liegen aber letztendlich noch nicht vor, fest steht lediglich, dass in der kommenden Runde letztmals im bisherigen Modus gespielt wird. Durch die Reform kommt es in der Summe zu weniger Spielen, das Schiedsrichter-Problem wird kleiner.

// Herren I

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